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Shortnews zu Strompreiserhöhungen
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Strompreisentwicklung - Statistiksammlung
Wechsel
Leitfaden für den Stromanbieterwechsel
Vor allem zum Jahreswechsel überschlagen sich regelmäßig die Meldungen über geplante Strompreiserhöhungen. Die Gründe hierfür sind vielseitig, wie Konzerne Erhöhungen begründen, was kommunale Versorger meinen und was die Politik dazu sagt erfahren sie hier.

Der Energiemarkt befindet sich seit der Liberalisierung und der Einführung des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) im Umbruch. Wie sich aktuelle Änderungen auf die Strompreisentwicklung auswirken erfahren sie hier.

Allgemeines zur Strompreisentwicklung

Bisher konnten die vier großen Stromkonzerne RWE, Vattenfall, EON und EnBW etwa 80% des Strommarktes unter sich aufteilen. Diese Monopolstellung haben diese Konzerne vor allem wegen des Versorgungsnetzes inne, welches von Ihnen betrieben wird.

Allerdings wurde von Gesetzeswegen in den letzten Jahren viel unternommen um den Strommarkt zu liberalisieren, für mehr Wettbewerb zu sorgen und damit den Druck auf die Stromanbieter zu erhöhen, was wiederum zu einer, für den Verbraucher, positiven Strompreisentwicklung führen sollte.

De Facto konnten die vier Stromriesen Ihre Vormachtstellung weiterhin ausnutzen, sodass es für neue und kleinere Unternehmen schwierig ist, mit Ihnen zu konkurrieren. Die Positionierung dieser Neuen wird oft durch hohe Verwaltungsauflagen erschwert, wenn nicht sogar ganz verhindert. 80 – 90% der Kraftwerkskapazitäten, sowie die Übertragungsnetze können die großen vier Konzerne hach wie vor für sich behaupten.

Des Weiteren sind Diese maßgeblich an mehr als 800 Stadtwerken beteiligt, sodass es kaum Anbieter gibt, die von RWE, EON und Co, wirklich unabhängig sind. Zwar zeigt die Verlaufslinie der Strompreisentwicklung in den letzten Jahren weiter stetig nach oben, dennoch gab es seit 2005 entscheidende Einschnitte, die großen Anteil an der Liberalisierung des Strommarktes haben.

Mit der Überarbeitung des Energiewirtschaftsgesetzes durch die Bundesregierung im Jahr 2005, wurde die Bundesnetzagentur eingerichtet, deren Aufgabe es wurde, die Übertragungsnetze für Strom und Gas zu regulieren. Bereits 2006, als Netzbetreiber die Nutzungsentgelte festlegten für das Jahr 2007, setzte die Bundesnetzagentur Kürzungen dieser von bis zu 29% durch. Der bisher wichtigste Schritt zu einem liberalen Strommarkt wurde mit Beginn des Jahres 2009 und der in Kraft getretenen Anreizregulierung gemacht. Dieses neu geschaffene Werkzeug diente der Bundesnetzagentur fortan, um mit den von Netzbetreibern ermittelten Daten, eine für alle Betreiber geltende Obergrenze hinsichtlich von Preisen und Erlösen festzusetzen.

In Eigener Sache

Auf Strompreisentwicklung.info halten wir Sie auf dem neuesten Stand bezüglich der Markt- und Preisentwicklung im Energiebereich. Im Newsbereich erfahren sie stets aktuelles über geplante Kostenerhöhungen- bzw. Kostensenkungen für den Endverbraucher. Anhand der hier bereit gestellten Daten und Informationen möchten wir es Ihnen ermöglich, den für sie günstigsten Stromanbieter auszuwählen und sich darüber über die Strompreisentwicklung und die Gründe hierfür zu informieren.