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Die Entwicklung der Energiesparlampen


In Zeiten von hohen Energiepreisen, ökologischem Denken und Energieeffizienz sind Energiesparlampen aus dem heutigen Alltag kaum noch weg zu denken. Dabei wurde die energiesparende Variante in Konkurrenz zur „normalen Glühbirne“ noch in Zeiten eines weniger verantwortungsvollen Umgangs mit Energieressourcen entwickelt.

Schon in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die energiesparende Birne als Alternative entdeckt, aber so richtig auf den Markt kam diese erst in den 80er Jahren. Bis dahin wurde noch Kernenergie als zukunftssichernde Energiegewinnung gesehen, die noch lange Zeit für ausreichend Strom sorgen wird.

Das änderte sich nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl, als Atomkraftwerke nicht mehr als alternativlos angesehen wurden. Ein ökologie-bewusstes Denken im Sinne von Energiesparender Geräte und Glühbirnen sowie erneuerbarer Energien drängten sich immer mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft. Das Zeitalter der Leuchtstofflampe begann. Heute in allen verschiedenen Varianten erhältlich, ist die Energiesparlampe in vielen Haushalten integriert. Nachweislich lässt sich so nicht nur viel Energie mit der Lampe an sich sparen, sondern auch die Lebensdauer der Birne ist erheblich höher als bei gewöhnlichen Glühbirnen. Und das spart wiederrum einige Energieressourcen bei der Produktion von Energiesparlampen.

Bis zu 80% weniger Strom verbraucht eine Energiesparlampe im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühlampe- und das bei einer Lebensdauer von 10.000 Stunden, 10 mal mehr als bei einer Glühbirne. Zusätzlich zum geringeren Stromverbrauch kommt die geringere Wärmeentwicklung, da das Gas in der Energiesparlampe das Licht erzeugt und nicht die Glühwendel wie im „normalen“ Modell. Die Verfechter der Glühbirne sehen das allerdings ganz anders. Nicht nur das die Energiesparlampe in ihrer Anschaffung teurer ist und bis zu einer Minute braucht um ihrer volle Leuchtkraft zu entwickeln, sondern auch die Entsorgungsproblematik der Quecksilber enthaltenen Leuchtstofflampe lassen negative Stimmen aufkommen.

Die EU stärkte allerdings im Jahr 2009 die Befürworter der energieeffizienteren Birne den Rücken und beschloss in einem allgemeingültigen Gesetz, die klassische Glühbirne nach und nach aus den Regalen verschwinden zu lassen und somit nur noch die Energiesparlampe erworben werden kann. Ein erster Schritt in Richtung intelligentes Energiesparen.

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