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Strompreise: Norwegen-Modell auch für Deutschland interessant?


Für die Norweger sind kräftig schwankende Stromrechnungen völlig normal. Bei einem Verbrauch von etwa 300 Kilowattstunden kam ein Norweger im Sommer zum Beispiel auf rund 35 Euro. Darin enthalten sind 2,8 Cent pro Kilowattstunde sowie die Steuern und jeweiligen Netzgebühren. Im Vergleich kostete eine Kilowattstunde im Februar, also im Winter, 6,3 Cent.

Der hohe Preis im Winter war auf eine steigende Nachfrage und ein gesunkenes Angebot zurückzuführen. Der Grund: In Norwegen wird hauptsächlich mit Strom geheizt, was die Preise in die Höhe treibt. Darüber hinaus deckt das Land beinahe den gesamten Strombedarf mit Wasserkraft. Je nach Jahreszeit und Wetterlage schwankt die Produktion natürlich. In kalten Monaten und bei niedrigem Wasserpegel erhöht sich prompt der Preis je Kilowattstunde.

Die Norweger bekommen die Preisschwankungen direkt zu spüren, können damit aber gut leben. Im Gegensatz zu Deutschland ist es den Kunden in Norwegen möglich, die Tarife zu wählen, die sich an der Strombörse „Nord Pool“ orientieren. Zwar profitieren sie im Sommer von fallenden Strompreisen, müssen im Winter aber mit höheren Kosten rechnen. Dennoch entscheiden sich viele Norweger für die „schwankenden Tarife“. Nur etwa acht Prozent greifen auf einen jährlichen Festpreis-Tarif zurück, der einen stabilen Preis garantiert. Denn häufig zahlen die Haushalte, die sich für einen Risiko-Tarif entschieden haben, am Ende sogar weniger als die Festpreiskunden.

Norwegen ist in Sachen Strom flexibler als Deutschland

Die Frage, die sich unwillkürlich dabei stellt, ist: Wäre eine solche Variante nicht auch für Deutschland geeignet? Ohnehin ist das Thema Strompreise in Deutschland gerade aktuell, vor allem in Hinblick auf die Ökostromumlage, deren Höhe Mitte Oktober bekanntgegeben wird. Der Bund der Energieverbraucher klagte Ende August noch darüber, dass die Endkunden von den sinkenden Börsenpreisen kaum profitieren würden. In diesem Jahr würde die Stromrechnung der Privathaushalte um rund drei Milliarden Euro zu hoch ausfallen und die Energieversorger ihre Margen zulasten aller Haushalte ausweiten.

Offenbar ist Deutschland in dieser Hinsicht nicht flexibel genug. Wer sich dennoch Flexibilität und Transparenz wünscht, sollte sich die Yello Strompreise ansehen. Kunden können hier den Tarif wählen, der zu ihnen passt, wahlweise auch mit Ökostrom. Mit einem Vergleichsrechner lässt sich der richtige Stromtarif schnell finden.

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